Ortsbezogene Arbeiten
Erich Füllgrabe
Für den Eingangsbereich der Einrichtung wurde eine Wandinstallation aus Multiplextafeln entwickelt, die vier Wirbeltiergattungen (Fische, Reptilien, Vögel und Säugetiere) sowie die Erfahrungsfelder Luft, Wasser und Boden malerisch thematisieren.
Die gegenüberliegenden Wände, die mit großen Fensterflächen zum "Atrium" angerenzen, wurden farbig gefasst und tragen die Spuren, die die Tiere der genannten Gattungen hinterlassen.

Intendiert ist hier die Erlebbarkeit des Übergangs vom Bild zur Spur zur Beobachtung (des realen Tieres). Diese Kette dokumentiert sich in der abnehmenden Materialität der Installation und verweist gleichzeitig auf den Prozess der Eigenständigkeitsentwicklung des Kindes, in dem der Kindergarten/die Kindertagesstätte eine erste institutionalisierte Erfahrungsstufe darstellt
Kunst am Bau
Städt. Kindertagesstätte/Kindergarten
Herne, Mont-Cenis-Str. 218
1991
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